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Kategorie: Allgemein

Fluffys gewinnen Kin-Ball fürs THG

Wow, ist der groß!“ staunt Alicia und gemeinsam werfen die Tänzerinnen der Pink Fluffy Unicorns und der Mini Fluffies den riesigen Ball in die Luft. Die beiden Tanz-AGs haben am Europäischen Schulsporttag 2019 bei einem Flashmob-Wettbewerb teilgenommen und mit ihrer ausdrucksstarken Performance überzeugt: Die Mädchen haben einen Kin Ball für das THG gewonnen!

Was ist eigentlich Kin-Ball?

Das Spiel Kin-Ball kommt ursprünglich aus Kanada und ist ein mitreißendes Mannschaftsspiel zur Stärkung des Teamgeists. Drei Mannschaften spielen dabei gegeneinander und jeder Mannschaft wird dabei eine Farbe zugeordnet. Eine Mannschaft schlägt auf, ruft laut „Omnikin….“ und danach den Namen der Farbe derjenigen Mannschaft, die den Ball fangen muss, ohne dass er den Boden berührt. Ziel ist es, den Ball so geschickt aufzuschlagen, dass die Gegner ihn nicht fangen können.

Der Ball von 1,22 Meter Durchmesser fordert durch seine besonderen Flugeigenschafte Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Spieler.

Viel Spaß beim Spielen wünschen die THG Pink Fluffy Unicorns und die Mini Fluffies!

Unterrichtsende in der Zeugnis-Woche

  • Am Montag, den 27.01.2020 endet der Unterricht wegen der Zeugniskonferenzen nach der fünften Stunde.
  • Am Dienstag, den 28.01.2020 schließt der Unterricht wegen der Zeugniskonferenzen nach der vierten Stunde.
  • Die Zeugnisse erhalten die Schülerinnen und Schüler am Freitag, den 31.01.2020 zu Beginn der vierten Stunde. Danach endet der Unterricht.
  • Die Schulbusse fahren um 11:00 Uhr

Frau Ebeling

Das THG trauert um seine langjährige verdiente Kollegin

Frau Ebeling kam im April 1970 ans THG und unterrichtete die Fächer Französisch und Geschichte. Weit über die reine Unterrichtstätigkeit hinaus, die sie mit Energie und Hinwendung zu den Schülern ausübte, engagierte sie sich als langjähriges Mitglied des Lehrerrats und als Beratungslehrerin in der Oberstufe. Frau Ebeling wurde zum 01. August 1998 verabschiedet.

„Völkermord an den Jesiden – HAWAR.help“

„Völkermord an den Jesiden-HAWAR.help“

Nach der sehr bewegenden Veranstaltung im Herbst 2018 mit den Holocaustüberlebenden Petra und Franz Michalski haben wir das Thema der Menschenrechtsverletzung und den Einsatz für Menschwürde für alle ein weiteres Mal erfahrbar werden lassen.

In den Nachrichten sind Massentötungen fast wöchentlich präsent, aber wie „präsent“ ist uns die Tötung einer ganzen Bevölkerungsgruppe, deren Namen wir nur hin und wieder aufgeschnappt haben? Die Rede ist vom Genozid (Völkermord) der Jesiden. Das Thema haben wir im letzten Sommer in einer sehr aufklärenden Veranstaltung für die Oberstufe kennengelernt. Frau John initiierte und koordinierte die Durchführung von „School Talks“ ,der Hilfsorganisation „HAWAR.help“ mit Unterstützung weiterer Lehrer des THG .

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HAWAR.help ist eine Menschenrechtsorganisation, die von Düzen Tekkal mit Unterstützung ihrer Familie gegründet wurde. Düzen Tekkal, selbst jesidischer Abstammung , ist eine bekannte deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Kriegsberichterstatterin. Sie verfolgte 2014 den Völkermord der Jesiden durch den Islamischen Staat (IS) und entschloss sich diesen Völkermord filmisch zu dokumentieren. Sie rief HAWAR.help e. V. ins Leben ,um die entrechteten Frauen vor Ort im Irak zu stärken, z. B. durch Projekte wie Empowermentcenter in Flüchtlingslagern. Hier vor Ort in Deutschland bieten sie auch Integrationsprojekte an. Das Fußballprojekt „Scoring Girls“ für weibliche Flüchtlinge in Deutschland und deutsche Mädchen unter der Schirmherrschaft von Anne Will und das Projekt „School Talks“ stärken das demokratische Bewusstsein ,Vielfalt und Akzeptanz einer multikulturellen Gesellschaft.

Am Veranstaltungstag wurde der Film“HAWAR-Meine Reise in den Genozid“ gezeigt, der auch uns am THG viel Wissen über das Schicksal der Jesiden vermittelte und uns zum Teil sehr mitnahm.

Die Experten Tugba Tekkal , Schwester von Düzen Tekkal und Gründerin von „Scoring Girls“, und Ali Can kamen bei uns auf die Bühne und berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und Ansichten zum Thema Integration . Ali Can erzählte von Situationen, in denen es gelang Vorurteilsgrenzen durch Humor und Einfallsreichtum zu sprengen.

Viele Schüler erfreute es die ehemalige Fußballspielerin Tugba Tekkal des 1. FC Köln kennen zu lernen. Durch ihren eigenen besonderen jesidischen Hintergrund wurde uns klar, dass ihr das Sportprojekt zur Integrationsförderung und Empowerment junger Jesidinnen und anderer sportbegeisterter deutschen Mädchen besonders am Herzen liegt.

Ali Can, der „HAWAR.help“ unterstützt, ist Gründer des Vereins „Interkultureller Frieden e. V. und zusätzlich Leiter des Vielrespektzentrums in der Essener Innenstadt, wohin er herzlich einlud. Nach dem Thema Vielfalt und Respekt hatten wir Schüler die Möglichkeit zum Austausch untereinander und mit den zwei Experten.

In Abrundung der Veranstaltung trug die jesidische Mitschülerin Nermin Khamo Kret ein Gedicht vor, das zum Ausdruck brachte, wie wichtig es ist , für belastete Menschen zu sprechen und zu sehen, die dies selbst aus verschiedenen Gründen nicht können.

Zum Abschluss bekamen die angereisten Gäste von einem jesidischen Mitschüler Geschenke überreicht. Einmal war es ein Kunstwerk von Birthe Schorsch (Q1). Sie gestaltete das Gemälde einer Pfauenfeder (Vereinssymbol von HAWAR. help) und integrierte in dies künstlerisch das Antlitz von Nadia Murad, der Friedensnobelpreisträgerin, hinein. Nadja Murad, die als Mädchen den Völkermord der Jesiden durch den IS überlebt hat und eine Hauptprotagonistin im gezeigten Kriegsfilm war, verdient mit ihrem eindrucksvollen Engagement nach den vielen schrecklichen Erniedrigungen und der daraus erwachsenen Stärke unsere Bewunderung; sie wurde verkauft ,vergewaltigt und mit der Ausrottung ihres jesidischen Volkes bedroht. Es ist ihr ein Anliegen die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Marie Wekel (Koordinatorin von HAWAR .help), die von Berlin angereist war, sollte das Kunstwerk Nadja Murad überreichen , wenn diese aus den USA zurück kommt. Das andere Geschenk bestand aus orientalischen Gebäck-Nestern , die auf die Nestwärme hinweisen , die wir allen Unterdrückten und Bedrohten vermitteln wollen.

Am Schluss der Veranstaltung bestand für die Schulgemeinde die Möglichkeit an einer Puzzle-Aktion teilzunehmen . Frau John verteilte farblich vorbereitete Puzzleteile, auf die man seine Initialen notieren und sie dann in das große Plakat eines Pfauenauge-Symbols von HAWAR,help einfügen konnte. Dies unterstrich die Achtsamkeit mit dem Teil des vorgetragenen Gedichts:

„Ich verschließe meine Augen nicht, wenn ich Übergriffe auf Personen, Gruppen ,Ethnien oder Völker sehe, sondern engagiere mich mutig.“

Anschließend nahmen alle an einer Umfrage in Form von Fragebögen teil, die von HAWAR.help verarbeitet wurde.

Soviel ist sicher: Wenn jeder genau auf Unrecht hinschaut, mit den Entrechteten fühlt und Einsatz für Recht gibt, können wir in eine gute und friedvolle Zukunft schauen. Aus meiner Sicht war dies eine sehr interessante, emotionale und hilfreiche Veranstaltung, die bei mir zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema „Sicherheit für alle Verfolgten-Engagement für sie“ führte.

Laura Kräling (Q1)

Ich habe mich gefreut , zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern des THG, Jesiden, Jesidinnen und anderen Geflüchteten, vorn auf der Bühne vor der ganzen Oberstufe im Mittelpunkt stehen zu dürfen. Wir haben durch unsere Anwesenheit die Mitschülerin Nermin unterstützt, die ein Gedicht zur Zivilcourage vorgelesen hat. Mein Bruder Ayad hat zwei Geschenke an die Organisationsteilnehmer von HAWAR.help überreicht. Wir sind auf unsere Jesidin Nadia Murad, die Friedensnobelpreisträgerin, stolz, die das schöne Bild von Birthe Schorsch gestaltet bekommen hat. Wir wissen, dass sie eine wichtige Person in dem gezeigten Kriegsfilm ist, den wir selbst nicht sehen durften. An das Schlimme, was wir erlebt haben, sollten wir nicht noch einmal erinnert werden. Durch das Miteinander hier am THG in der Schulgemeinde können wir einiges davon in den Hintergrund treten lassen.

Manal (Jesidin/SI)

Nachhaltigkeits-AG gestaltet KinderUmweltZeitung

Offizielle Übergabe der zweiten Ausgabe 2019 an die städtische Beigeordnete Simone Raskob, Geschäftsvorstand für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen.

Die KinderUmweltZeitung (KUZ) erhalten alle Kinder der 4.-6. Klassen in Essen und sie sensibilisiert ihre junge Leserschaft für Umweltthemen. Herausgeber ist die „Mobilität-Werk-Stadt“ für die Metropole Ruhr in Zusammenarbeit mit „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“. Jede Ausgabe gestaltet eine andere Essener Schülergruppe. Dabei geht es um aktuelle Klimaschutz- und Energiesparprojekte, die an den Schule bereits bestehen. Durch eine pädagogische Begleitung vertiefen die Nachwuchsredakteure ihr Wissen zum Klimaschutz und setzen sich mit dem Thema kritisch und kreativ auseinander. Positive Rückmeldungen zeigen, dass die KUZ mit ihren vielfältigen, aktuellen Themen gern gelesen wird.

Jetzt gestalteten die Mitglieder der THG-Nachhaltigkeits-AG (Klasse 7 bis 9) die zweite Ausgabe 2019 zum Thema: „Unser Wald – ein richtiger Alleskönner“. Die umweltbegeisterten THG-ler füllten den Innenteil mit Themen wie „Einkaufen ohne Plastik“, Rezepten zur nachhaltigen Eigenproduktion oder einem Bericht über die Fridays-for-Future-Bewegung. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema Plastikvermeidung, zu dem das Kettwiger Gymnasium viele Projekte und Aktionen vorweisen kann.

Vor allem Kettwiger Apotheker unterstützten das Projekt. Sie sparten die Plastiktüten ein und spendeten den Erlös dem THG. Auf dem Instagram Account thg_nachhaltig kann man sich viele der Projekte ansehen.


Von links nach rechts: A. Siepmann (Fachbereichsleitung Umweltamt, Stadt Essen), S. Raskop (GBV 6A, Umweltdezernentin, Stadt Essen), N. Cub (Grafikbüro cub artwork), M. Godau, M. Arnold (Mobilität-Werk-Stadt), C. Koehn (Schulleiter THG), I. Edeler und Dr. K. Behnke (Leitung der Nachhaltigkeits-AG), U. Zeise (Umweltamt, Stadt Essen), Schülerinnen und Schüler der Nachhaltigkeits-AG des Theodor-Heuss-Gymnasium

MINT Plus bei Junior Science Olympiade

Seit nunmehr drei Wochen arbeiten die jungen Forscherinnen und Forscher des MINT Plus-Kurses an den Aufgaben der ersten Runde der Internationalen Junior Science Olympiade.
Das Motto lautet dieses Jahr „Alles Tinte?“.  Im Rahmen der Versuche werden Diffusion, Wasserleitung in der Pflanze, Wärmeausdehnung und Farbherstellung thematisiert. Die Schüler arbeiten selbstgesteuert in Kleingruppen und protokollieren ihre Forschungsergebnisse umfassend. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und hoffen auf die Teilnahme an der zweiten Runde.

Seiteneinsteigerin gewinnt iPad der Firma Schollin

„Was, das gibt’s ja gar nicht!“, „Whow!“ und prasselnder Applaus – so die Reaktion der Klasse 6a, als Fatima Ajta ein brandneues iPad in Empfang nahm. Wer hätte erwartet, dass ausgerechnet ihre Fatima im Gewinnspiel 2019 der Firma Schollin siegen würde? Doch nun stand eine Abordnung des Dinslakener Bäckers und THG-Caterers im Raum. In Gegenwart der Schulleitung übergab sie der 11-jährigen Seiteneinsteigerin den Hauptgewinn.

Zwei Monate vor Weihnachten hatte sich die Firma Schollin etwas ganz Besonderes ausgedacht: Um den Besuch in ihren 65 Schulbistros noch interessanter zu machen, präparierte sie für jede Schule ein Schoko-Croissaint. Statt Schokolade fand sich eine grüne recht übel schmeckende Füllung im Gebäck. Wer Glück hatte und das Stück erwischte, erhielt sofort einen Amazon-Gutschein in Höhe von 10 Euro. Unter allen Siegern loste man dann den Hauptgewinn aus.

Doch nicht nur der Zufall war entscheidend. Die aufgeweckte Sechstklässlerin nutzte auch ihre Beobachtungsgabe: „Ich hatte gesehen, dass an einem Croissaint etwas Grünes zu sehen war,“ so die „Seiteneinsteigerin“, die das Kettwiger Gymnasium seit einem guten Jahr besucht. „Und vor mir war ein Junge dran. Der hat sich dann aber eine Brezel gekauft.“

Was sie mit ihrem kostbaren Gewinn denn anfangen wolle, interessierte Schulleiter Christian Koehn bei der Übergabe. „Das benutzt sowieso meine kleine Schwester, die will immer mit allem spielen, was ich habe.“ Bleibt zu hoffen, dass Fatimas vier ältere Geschwister auch ein wenig vom Schollin-Schoko-iPad profitieren.

Freuen sich bei der Preisügergabe: Victorina Lutterbeck, Schulleiter Christian Koehn, Fatima Ajtar, Schollin Verkaufsleiterin Martina van Emmenes

Regionaltreffen Essen: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am 12.11.2019 besuchten wir (vier Schülerinnen aus der Jahrgangsstufe 10, begleitet von Frau Demel) das Regionaltreffen Essen zum Thema Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Zuerst wurden wir vom Bürgermeister der Stadt Essen, Rudolf Jelinek, begrüßt, der ein paar einleitende Worte über den folgenden Tag an uns richtete. Anschließend hielt Dr. Alexander Häusler (wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/ Neonazismus der Hochschule Düsseldorf einen Vortrag über den ansteigenden Rechtsextremismus und Rechtsruck in Deutschland.

Danach repräsentierten wir unsere Schule auf dem „Markt der Möglichkeiten“, wo wir anderen Interessierten über vergangene Projekte des ECC-Kurses, welche mit dem Thema „Schule gegen Rassismus – Schule für Courage“ zu tun hatten, berichteten. Unter anderem teilten wir unsere Erfahrungen über den Zwolle-Austausch zum Thema „Respekt“, die Zusammenarbeit mit der Commenius-Schule und die gemeinsame Teilnahme am „Fair rappt Projekt“ mit.

Nach der Pause besuchten wir einen von sechs angebotenen Workshops zum Thema Antisemitismus. In dem von drei Studierenden geleiteten Workshop sprachen wir über den Umgang mit Antisemitismus, dessen Definition, Fallbeispiele und wie wir an unserer Schule Antisemitismus vermeiden können. Gleichzeitig nahm Frau Demel am Workshop „Endlich Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, und jetzt?“ teil. Der Workshop bot den Lehrerinnen und Lehrern die Möglichkeit, Projekte und Ideen gemeinsam zu besprechen.

Am Ende fanden ein erneutes Zusammentreffen aller Beteiligten sowie ein kurzer Austausch über die verschiedenen Workshops statt.

Rückblickend war es ein sehr informativer und interessanter Tag.

Charlotte Klimbert & Eline Meijer (10)