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Kategorie: Allgemein

Zauberflöte verzaubert THG-Orchester

Ein ganz besonderes Geschenk hatte sich der Bauverein Kettwig für das Orchester des Theodor-Heuss-Gymnasiums ausgedacht. War es schon eine Ehre gewesen, die 100-Jahrfeier der Wohnungsbau-Genossenschaft im Alten Bahnhof musikalisch gestalten zu dürfen, so wurden die jungen THG-ler auch noch durch einen besonderen musikalischen Genuss belohnt. Franziska Dannheim, am Klavier perfekt begleitet von Jeong-Min Kim, ermöglichte es den Nachwuchskünstlern der Schule, „die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart hautnah zu erleben.

In einer künstlerisch hochkarätigen, unterhaltsamen und zugleich lehrreichen Stunde verzauberte die rennomierte Sängerin ihr ausgewähltes Publikum. Die berühmte BildnisArie des Pamino, das bekannte Duett von „Papageno! Papagena!“ oder die Zornes-Arie der Königin der Nacht – alles trug die von ihrer „Oper légère“ bekannte Künstlerin mitreißend vor. Das Ganze ergänzt durch humoristische und informative Moderationen.

Ein unvergesslicher Höhepunkt des Abends im Theaterraum 206 bildete das Duett, das Frau Dannheim gemeinsam mit einer Schülerin des Orchesters zum besten gab. Als glücklichen Zufall hatte sich herausgestellt, dass eine der ersten Geigerinnen des Orchesters zurzeit als „Knaben“ in der Zauberflöte des Aalto-Theaters selbst auf der Bühne steht. Da ließen es sich die beiden nicht nehmen, eine Nummer gemeinsam zu präsentieren – ein ungemein ergreifendes Erlebnis.

Herzlichen Dank für Frau Dannheim, Frau Jeong-Min Kim und den Kettwiger Bauverein für ein Erlebnis, das in die Zukunft der jungen THG-Musiker hineinwirken wird.

Foto: Hajo Müller

Golf-AG

Anfang des Jahres 2018 riefen THG-Sportlehrer Nico Robens und Golflehrer Jan Biesik vom Golf Club Haus Oefte die Golf AG ins Leben.

Nach einigen kleinen organisatorischen Hürden konnte die Arbeitsgemeinschaft Golf nach den Osterferien dann endlich starten. Die Schülerinnen und Schüler trainierten jeden Donnerstagnachmittag im Golf Club Haus Oefte. Dabei standen ihnen Frau Barner und Herr Biesik als Betreuer zur Seite. Erfreulicherweise erlangten zum Ende hin alle Teilnehmer der Golf AG ihre DGV Platzreife.

Wir hoffen, dass wir im Jahr 2019 mit einer neuen Gruppe diese Kooperation mit dem Golfklub fortsetzen können.

Frau Blawatt

am THG seit 2018

Ich bedanke mich für einen sehr herzlichen, respektvollen Empfang, die tolle Unterstützung in meiner Anfangszeit und freue ich mich riesig, ein Teil des THG zu sein. Nach einem erfolgreichen Referendariat in Duisburg an einer Gesamtschule folgt nun eine spannende und ereignisreiche Zeit am THG.

Mit Leidenschaft unterrichte ich meine Fächer Chemie und Sport. Schon seit meiner Jugend ist der Sport ein wesentlicher Bestandteil in meinem Leben, den ich in meiner Freizeit mit Tennis und Fitness gerne ausübe. Durch mein Studium in Essen habe ich mich für viele weitere Sportarten begeistern können, die ich den Schülerinnen und Schülern gerne näher bringen möchte. Die Begeisterung des Faches Chemie erlangte ich durch mein Studium. Das Forschen und Entdecken chemischer Phänomene und die Verknüpfung dieser mit konkreten fachlichen Inhalten haben mich gefesselt. Die Freude an diesen chemischen Phänomenen würde ich gerne an die Schülerinnen und Schüler herantragen. Daher freue ich mich besonders über den Stellenwert des Forschen und Entdeckens im MINT-Zweig des THG.

Ich freue mich auf eine tolle und engagierte Zusammenarbeit, neue Herausforderungen und Erfahrungen.

Frau Blawatt

Frau Lehnert

Am THG seit November 2018

Fächer: Englisch, Kunst

Ich habe immer gerne mit anderen Menschen zusammengearbeitet und habe mich daher besonders über das sehr herzliche Willkommen und das überaus freundliche und kollegial-menschliche Miteinander am THG gefreut.

Durch den Leistungssport Schwimmen in meiner Jugend, ein Europäisches Freiwilligenjahr in Wien nach dem Abitur, ein Auslandssemester in Südengland und schließlich mein Referendariat in Duisburg habe ich viele Länder und Menschen unterschiedlicher Kulturen kennenlernen dürfen und dabei zahlreiche bereichernde Erfahrungen sammeln können. Nun freue ich mich auf die neuen Herausforderungen und darüber, durch meine Anstellung am THG auch wieder in meiner Heimatstadt Essen verortet zu sein.

Meine beiden Fächer Kunst und Englisch begleiten mich jeden Tag auch privat und ich hoffe, dass ich meine Freude und Leidenschaft auch im Unterricht an die SchülerInnen weitertragen kann.

Frau Felske

am THG seit 2018

Ich freue mich sehr darüber, ein Teil des THG zu sein und bedanke mich für den herzlichen Empfang.

Nach meinem Studium in Bochum und meinem Referendariat in Duisburg bin ich jetzt hier im schönen Essen.

Meine Fächer sind Biologie und Sport. Auch in meiner Freizeit spielt der Sport eine große Rolle. Von Snowboard über Fußball bis hin zum Judo bin ich vielseitig interessiert. Ebenfalls wichtig sind mir Zeit für die Familie und Reisen, sowohl zum Strand als auch in den Pulverschnee.

Voller Vorfreude schaue ich auf die kommende Zeit und eine wert(e)volle Zusammenarbeit.

Frau Felske

Exkursion in den Bundestag nach Berlin

Wie bereits im letzten Schuljahr machten sich erneut 40 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Berlin. Die Sowi-Kurse von Frau Drechsel und Herrn Sturm begab sich für eine viertägige Exkursion in die Bundeshauptstadt. In Begleitung von Frau Gnaß und Herrn Granas warfen sie einen Blick hinter die Kulissen der Bundespolitik. In der „Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ begegneten sie den „stillen Helden“ – Menschen, die während der NS-Diktatur verfolgten Jüdinnen und Juden beistanden.

Am Freitag trafen die Exkursionsteilnehmer auf den Bundestagsabgeordneten Matthias Hauer. Er hatte den Wahlkreis Essen-Süd 2017 zum zweiten Mal gewonnen. Die jungen Kettwiger erfuhren von Herrn Hauer, was die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten ausmacht. Sie diskutierten angeregt über tagespolitische Themen: die Zukunft von Angela Merkel, den Klimawandel und die Dieselfahrverbote.

Nach dem anschließenden Mittagessen ging es unterirdisch ins Reichstagsgebäude, um den Plenarsaal zu besichtigen und Wissenswertes über die Architektur und Gestaltung des Gebäudes zu erfahren. Besonders hellhörig wurden die THGler, als eine Anekdote über den ersten Bundespräsident und Namensgeber der Schule, Theodor Heuss, zum Besten gegeben wurde. Demnach habe Theodor Heuss, der den deutschen Bundesadler 1950 zum offiziellen Staatswappen der Bundesrepublik Deutschland ernannte, diesem auch den Beinamen „fette Henne“ gegeben, unter dem der Adler bis heute im Bundestag geläufig sei.

Zum Abschluss bestieg die Gruppe die Kuppel des Reichstages und konnte einen Panorama-Blick über Berlin genießen.

Am Samstag stand eine Besichtigung des EUREF-Campus auf dem Programm, der sich als Symbol der Energiewende in Deutschland versteht. Er ist auch ein Standort für junge Start-Up-Unternehmen aus den Bereichen Energie, Nachhaltigkeit und Mobilität. Auf dem über 5,5 Hektar großen Gelände erhielt die Gruppe Einblicke in die Technologie der Zukunft.

Dann folgten die Schülerinnen und Schüler dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte: In dem ehemaligen Oberheereskommando an der Berliner Stauffenbergstraße waren die Schülerinnen und Schüler mit dem Ehepaar Michalski verabredet. An diesem Ort hatte von Stauffenberg das Attentat auf Adolf Hitler geplant. Bereits im Oktober waren Petra und Franz Michalski auf die Jugendlichen getroffen. Damals, in einem Zeitzeugengespräch im THG, berichteten sie über die Jugend von Franz Michalski. Er entkam mithilfe seiner „stillen Helden“ auf dramatische Weise der grausamen Judenverfolgung durch die Nationalsozialisten.

Am Ende des Vortrags appellierte das Ehepaar an die Schülerinnen und Schüler, die Geschichte seiner Lebensretter weiterzutragen. Damit nie vergessen wird, dass es Menschen gab, die sich gegen das Regime gerichtet und Verfolgten das Leben gerettet haben.

Manuela Drechsel und Bastian Granas

Umwelt-Polizei am THG

Nachdem die Nachhaltigkeits-AG und der Projektkurs Nachhaltigkeit das Schulleben bereichert haben und immer noch zum nachhaltigeren Handeln bei uns am THG anspornen, gibt es seit Beginn diesen Schuljahres nun eine jahrgangsweite Institution: In allen 5. Klassen wurde mindestens eine Umwelt-Polizistin bzw. einen Umwelt-Polizisten aktiviert.

Es ist ein verantwortungsvolles Amt, das reihum vergeben wird. Die jeweiligen Schülerinnen und Schüler achten auf einen nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen: Zum Beispiel erinnern sie ihre Mitschüler daran, Papierseiten doppelt zu beschreiben, die Heizung auszuschalten, wenn gelüftet wird oder das Licht auszuschalten, wenn es nicht gebraucht wird.

Woher wissen die 5.-Klässler, wie man nachhaltig handelt? – Hierzu hat die Nachhaltigkeits-AG im Politik-Unterricht alle 5. Klassen ausführlich über den Klimawandel und mögliche Verhaltensregeln informiert. Anschließend haben alle Schülerinnen und Schüler einen Vertrag unterschrieben, der gut sichtbar in allen Klassenräumen aushängt (s. Foto). Eine daran anknüpfende
Unterrichtsreihe im Fach Politik vertieft diese ersten Eindrücke. Durch die Verflechtung von Schüler-Coaching, curricularer Arbeit der Kolleginnen und Kollegen sowie dem Engagement der Umwelt-Polizei entsteht ein gefestigtes Wissen um das Thema Nachhaltiges Handeln, das so wünschenswerterweise alle Beteiligten dazu anregt, ihr Wissen im täglichen Handeln auch anzuwenden. Außerdem erinnern nun in jedem Raum der Schule Hinweisschilder an Möglichkeiten, wie man im Schulalltag nachhaltiger handeln kann.

Feier mit Geflüchteten

THG-Schülerinnen und Schüler mit Frau John (Lehrerin für Kunst und Religion) an der Kettwiger Unterkunft für Geflüchtete beim Bahnhof Kettwig

Nach der Übergabe unserer Zeugnisse trafen wir uns bei strahlendem Sonnenschein vor der Unterkunft für Geflüchtete.

Zur feierlichen Einstimmung der Sommerferien gestalteten wir mit den von Frau John gespendeten Kreativmaterialen verschiedene „Kunststücke“, während wir die beigefügten Süßigkeiten naschten.

Auf eine große Holzfaserplatte wurden freihändig Graffitis gesprayt, die noch im weiteren Verlauf durch Symbole verschiedener Kulturen und Hintergründe ergänzt wurden. Dabei dienten verschiedene Schablonen als Grundgerüst zur anschließenden Farbauftragung. Die Schablonen wurden nicht nur vor Ort angefertigt, sondern auch durch schon vorbereitete Schablone ergänzt. So kam beispielsweise auch eine „Pfau“-Schablone eines jesidischen Schülers unserer Schule neben Kreuz-, Halbmond- und Tauben-Schablonenmotiven zum Einsatz.

Viele bunte Handabdrücken der „Kleinsten“ und „Größten“ der Unterkunft rundeten die farbenfrohe Gestaltung ab.

Des Weiteren wurden viele kleine Trommel von Hand gefertigt, die mit internationale Farb-Motive besprayt werden sollten. Die meisten Kinder bevorzugten zu unserem Erstaunen die Farben unserer Deutschlandflagge: „Schwarz-Rot-Gold“. Ein Mädchen war glücklich eine komplett „pinke“ Trommel selbst gebaut zu haben.

Für uns war es ein schöner Ausklang des Schuljahres und spaßiger Einstieg in die Ferien, den nicht nur wir als Schülerinnen und Schüler des THG, sondern auch die Bewohner der Unterkunft für Geflüchtete in guter Erinnerung behalten werden.

Im Moment ist das Graffitikunstwerk im Foyer des THG zu sehen. Die Bewohner der Unterkunft für Geflüchtete freuen sich darüber, dass das gemeinsam gestaltete Kunstwerk später als fröhlicher Blickfang in den Innenräumen ihrer Unterkunft hängen wird.

Geschrieben: Sally Aghajari

Aktivisten vor Ort: Sally Aghajari, Greta Flenker, Jasmin Ackermann, Florian Messina