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Kategorie: Allgemein

Klare Absage gegen Mobbing

“Unser Herz schlägt nicht nur pink … wir finden Mobbing schon lange doof!”  Fast der komplette sechste Jahrgang des Theodor-Heuss-
Gymnasiums beteiligte sich am Aktionstag für Toleranz des Jugendrotkreuzes.

Die Bewegung begann 2007 in Kanada. Damals war ein homosexueller Junge auf dem Schulhof schikaniert worden, weil er trug ein rosa T-Shirt trug. Viele Schülerinnen und Schüler solidarisierten sich mit ihm, um ein Zeichen gegen die Ungerechtigkeit von Mobbing, insbesondere in Bezug
auf Minderheiten zu setzen.

Großes Engagement bei „Jugend gegen AIDS“

In der Vorweihnachtszeit engagierten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen für einen guten Zweck. Bei der Spendenaktion „Jugend gegen AIDS“, an der mehrere Klassen unterschiedlicher Essener Schulen teilnahmen, sammelten sie in Kleingruppen Spendengelder in der Essener Innenstadt. Dabei waren sie äußerst erfolgreich: 952,31 Euro kamen am Ende zusammen. Das Geld kommt der AIDS-Stiftung zu Gute und entspricht circa einem Drittel ihres Jahresbudgets. Dadurch können unter anderem vier Monate lang verschiedene Angebote eingerichtet werden, um Menschen mit HIV zu begleiten und zu unterstützen. Unter den teilnehmenden Klassen erreichte die 9a des THG durch ihre gesammelten Spendengelder den zweiten Platz, die 9b den dritten und die 9c den siebten Platz.

Begleitet wurden unsere Klassen von Frau Kupisch, Frau König, Frau Frei, Frau Felske und Herrn Käding.

Insgesamt war es eine tolle Veranstaltung, bei der die Schülerinnen und Schüler gemeinsam einen wichtigen und positiven gesellschaftlichen Beitrag leisten konnten.

Job Shadowings in Atlanta, GA

Job Shadowings in Atlanta, GASince 2011 THG has offered its senior grade students the possibility of attractive job shadowing positions in Atlanta at local businesses as an integral part of the curriculum of its Business English Class. The program is supported by both multinational enterprises and local middle-sized companies from diverse fields (e.g. logistics, tax consultancy, the auto industry, real estate, law or healthcare). Throughout the two week job shadowings, students gain a unique insight into the structure of a company, undertake tasks independently and will pragmatically use the skills acquired in the Business English Class.

During their stay in the United States students will be placed in a host family, which will make it possible for them to experience the American culture, not only in a business environment, but also in a private setting. The fact that so many participants from previous classes now study International Business domestically and abroad proves how successful and indicatory these job shadowings have been.

The program was set up by Mr. Riemer (who serves as the program director up to this day) and Mr. Carsten Kümpers (KümpersFinanz AG). Today, the program works in close cooperation with the German American Cultural Foundation. They are “a non-profit organization dedicated to promoting and preserving German language and culture in the southeastern United States, and to supporting institutions with a similar goal” (cf. www.gac-foundation.org). All partnering companies that offer job shadowings in Atlanta are GAC-F Patrons and it is amazing to experience their ongoing support enabling our students to experience an enriching and unforgettable time in Atlanta, GA.

Here´s what the students say:

Mit den Stufenkameraden in eine amerikanische Großstadt zu fliegen und dort hinter die Kulissen großer Unternehmen blicken zu dürfen, ist wirklich eine einmalige Chance in der Schullaufbahn.“

Es ist einfach unheimlich einmalig und eine tolle Chance, den Alltag einer Firma zu erleben und generell zusätzlich sein Englisch zu verbessern.“

Ich nehme neue englische Vokabeln mit, die ich im normalen Englischunterricht nicht lerne, aber für meinen weiteren Lebensweg gut gebrauchen kann.“

Der Aufenthalt in Atlanta hat es mir ermöglicht zu lernen, meinen Alltag selbstständig zu bewältigen.“

Man kann sein Englisch Repertoire erweitern und es ist gerade am Ende der Schullaufbahn sehr wichtig, Einblicke in die internationale Berufswelt zu bekommen.“

Der Kurs ist nicht nur für die Abiturpunkte lohnenswert. Durch eine gute Anwendbarkeit auf das spätere Berufsleben wird man gut auf die Zukunft vorbereitet.“

Ich nehme viele Erfahrungen mit und ein sehr gutes Praktikumszeugnis von der GAC-F.“

In 2020, we will travel to Atlanta from October 3 – 18. We are very much looking forward to continuing this amazing program.

For further information contact Mr. Riemer (Program Director):

erikriemer@gmx.de

Fluffys gewinnen Kin-Ball fürs THG

Wow, ist der groß!“ staunt Alicia und gemeinsam werfen die Tänzerinnen der Pink Fluffy Unicorns und der Mini Fluffies den riesigen Ball in die Luft. Die beiden Tanz-AGs haben am Europäischen Schulsporttag 2019 bei einem Flashmob-Wettbewerb teilgenommen und mit ihrer ausdrucksstarken Performance überzeugt: Die Mädchen haben einen Kin Ball für das THG gewonnen!

Was ist eigentlich Kin-Ball?

Das Spiel Kin-Ball kommt ursprünglich aus Kanada und ist ein mitreißendes Mannschaftsspiel zur Stärkung des Teamgeists. Drei Mannschaften spielen dabei gegeneinander und jeder Mannschaft wird dabei eine Farbe zugeordnet. Eine Mannschaft schlägt auf, ruft laut „Omnikin….“ und danach den Namen der Farbe derjenigen Mannschaft, die den Ball fangen muss, ohne dass er den Boden berührt. Ziel ist es, den Ball so geschickt aufzuschlagen, dass die Gegner ihn nicht fangen können.

Der Ball von 1,22 Meter Durchmesser fordert durch seine besonderen Flugeigenschafte Koordination, Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer der Spieler.

Viel Spaß beim Spielen wünschen die THG Pink Fluffy Unicorns und die Mini Fluffies!

Frau Ebeling

Das THG trauert um seine langjährige verdiente Kollegin

Frau Ebeling kam im April 1970 ans THG und unterrichtete die Fächer Französisch und Geschichte. Weit über die reine Unterrichtstätigkeit hinaus, die sie mit Energie und Hinwendung zu den Schülern ausübte, engagierte sie sich als langjähriges Mitglied des Lehrerrats und als Beratungslehrerin in der Oberstufe. Frau Ebeling wurde zum 01. August 1998 verabschiedet.

„Völkermord an den Jesiden – HAWAR.help“

„Völkermord an den Jesiden-HAWAR.help“

Nach der sehr bewegenden Veranstaltung im Herbst 2018 mit den Holocaustüberlebenden Petra und Franz Michalski haben wir das Thema der Menschenrechtsverletzung und den Einsatz für Menschwürde für alle ein weiteres Mal erfahrbar werden lassen.

In den Nachrichten sind Massentötungen fast wöchentlich präsent, aber wie „präsent“ ist uns die Tötung einer ganzen Bevölkerungsgruppe, deren Namen wir nur hin und wieder aufgeschnappt haben? Die Rede ist vom Genozid (Völkermord) der Jesiden. Das Thema haben wir im letzten Sommer in einer sehr aufklärenden Veranstaltung für die Oberstufe kennengelernt. Frau John initiierte und koordinierte die Durchführung von „School Talks“ ,der Hilfsorganisation „HAWAR.help“ mit Unterstützung weiterer Lehrer des THG .

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HAWAR.help ist eine Menschenrechtsorganisation, die von Düzen Tekkal mit Unterstützung ihrer Familie gegründet wurde. Düzen Tekkal, selbst jesidischer Abstammung , ist eine bekannte deutsche Fernsehjournalistin, Autorin und Kriegsberichterstatterin. Sie verfolgte 2014 den Völkermord der Jesiden durch den Islamischen Staat (IS) und entschloss sich diesen Völkermord filmisch zu dokumentieren. Sie rief HAWAR.help e. V. ins Leben ,um die entrechteten Frauen vor Ort im Irak zu stärken, z. B. durch Projekte wie Empowermentcenter in Flüchtlingslagern. Hier vor Ort in Deutschland bieten sie auch Integrationsprojekte an. Das Fußballprojekt „Scoring Girls“ für weibliche Flüchtlinge in Deutschland und deutsche Mädchen unter der Schirmherrschaft von Anne Will und das Projekt „School Talks“ stärken das demokratische Bewusstsein ,Vielfalt und Akzeptanz einer multikulturellen Gesellschaft.

Am Veranstaltungstag wurde der Film“HAWAR-Meine Reise in den Genozid“ gezeigt, der auch uns am THG viel Wissen über das Schicksal der Jesiden vermittelte und uns zum Teil sehr mitnahm.

Die Experten Tugba Tekkal , Schwester von Düzen Tekkal und Gründerin von „Scoring Girls“, und Ali Can kamen bei uns auf die Bühne und berichteten von ihren eigenen Erfahrungen und Ansichten zum Thema Integration . Ali Can erzählte von Situationen, in denen es gelang Vorurteilsgrenzen durch Humor und Einfallsreichtum zu sprengen.

Viele Schüler erfreute es die ehemalige Fußballspielerin Tugba Tekkal des 1. FC Köln kennen zu lernen. Durch ihren eigenen besonderen jesidischen Hintergrund wurde uns klar, dass ihr das Sportprojekt zur Integrationsförderung und Empowerment junger Jesidinnen und anderer sportbegeisterter deutschen Mädchen besonders am Herzen liegt.

Ali Can, der „HAWAR.help“ unterstützt, ist Gründer des Vereins „Interkultureller Frieden e. V. und zusätzlich Leiter des Vielrespektzentrums in der Essener Innenstadt, wohin er herzlich einlud. Nach dem Thema Vielfalt und Respekt hatten wir Schüler die Möglichkeit zum Austausch untereinander und mit den zwei Experten.

In Abrundung der Veranstaltung trug die jesidische Mitschülerin Nermin Khamo Kret ein Gedicht vor, das zum Ausdruck brachte, wie wichtig es ist , für belastete Menschen zu sprechen und zu sehen, die dies selbst aus verschiedenen Gründen nicht können.

Zum Abschluss bekamen die angereisten Gäste von einem jesidischen Mitschüler Geschenke überreicht. Einmal war es ein Kunstwerk von Birthe Schorsch (Q1). Sie gestaltete das Gemälde einer Pfauenfeder (Vereinssymbol von HAWAR. help) und integrierte in dies künstlerisch das Antlitz von Nadia Murad, der Friedensnobelpreisträgerin, hinein. Nadja Murad, die als Mädchen den Völkermord der Jesiden durch den IS überlebt hat und eine Hauptprotagonistin im gezeigten Kriegsfilm war, verdient mit ihrem eindrucksvollen Engagement nach den vielen schrecklichen Erniedrigungen und der daraus erwachsenen Stärke unsere Bewunderung; sie wurde verkauft ,vergewaltigt und mit der Ausrottung ihres jesidischen Volkes bedroht. Es ist ihr ein Anliegen die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Marie Wekel (Koordinatorin von HAWAR .help), die von Berlin angereist war, sollte das Kunstwerk Nadja Murad überreichen , wenn diese aus den USA zurück kommt. Das andere Geschenk bestand aus orientalischen Gebäck-Nestern , die auf die Nestwärme hinweisen , die wir allen Unterdrückten und Bedrohten vermitteln wollen.

Am Schluss der Veranstaltung bestand für die Schulgemeinde die Möglichkeit an einer Puzzle-Aktion teilzunehmen . Frau John verteilte farblich vorbereitete Puzzleteile, auf die man seine Initialen notieren und sie dann in das große Plakat eines Pfauenauge-Symbols von HAWAR,help einfügen konnte. Dies unterstrich die Achtsamkeit mit dem Teil des vorgetragenen Gedichts:

„Ich verschließe meine Augen nicht, wenn ich Übergriffe auf Personen, Gruppen ,Ethnien oder Völker sehe, sondern engagiere mich mutig.“

Anschließend nahmen alle an einer Umfrage in Form von Fragebögen teil, die von HAWAR.help verarbeitet wurde.

Soviel ist sicher: Wenn jeder genau auf Unrecht hinschaut, mit den Entrechteten fühlt und Einsatz für Recht gibt, können wir in eine gute und friedvolle Zukunft schauen. Aus meiner Sicht war dies eine sehr interessante, emotionale und hilfreiche Veranstaltung, die bei mir zu einer vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema „Sicherheit für alle Verfolgten-Engagement für sie“ führte.

Laura Kräling (Q1)

Ich habe mich gefreut , zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern des THG, Jesiden, Jesidinnen und anderen Geflüchteten, vorn auf der Bühne vor der ganzen Oberstufe im Mittelpunkt stehen zu dürfen. Wir haben durch unsere Anwesenheit die Mitschülerin Nermin unterstützt, die ein Gedicht zur Zivilcourage vorgelesen hat. Mein Bruder Ayad hat zwei Geschenke an die Organisationsteilnehmer von HAWAR.help überreicht. Wir sind auf unsere Jesidin Nadia Murad, die Friedensnobelpreisträgerin, stolz, die das schöne Bild von Birthe Schorsch gestaltet bekommen hat. Wir wissen, dass sie eine wichtige Person in dem gezeigten Kriegsfilm ist, den wir selbst nicht sehen durften. An das Schlimme, was wir erlebt haben, sollten wir nicht noch einmal erinnert werden. Durch das Miteinander hier am THG in der Schulgemeinde können wir einiges davon in den Hintergrund treten lassen.

Manal (Jesidin/SI)

Nachhaltigkeits-AG gestaltet KinderUmweltZeitung

Offizielle Übergabe der zweiten Ausgabe 2019 an die städtische Beigeordnete Simone Raskob, Geschäftsvorstand für Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen.

Die KinderUmweltZeitung (KUZ) erhalten alle Kinder der 4.-6. Klassen in Essen und sie sensibilisiert ihre junge Leserschaft für Umweltthemen. Herausgeber ist die „Mobilität-Werk-Stadt“ für die Metropole Ruhr in Zusammenarbeit mit „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“. Jede Ausgabe gestaltet eine andere Essener Schülergruppe. Dabei geht es um aktuelle Klimaschutz- und Energiesparprojekte, die an den Schule bereits bestehen. Durch eine pädagogische Begleitung vertiefen die Nachwuchsredakteure ihr Wissen zum Klimaschutz und setzen sich mit dem Thema kritisch und kreativ auseinander. Positive Rückmeldungen zeigen, dass die KUZ mit ihren vielfältigen, aktuellen Themen gern gelesen wird.

Jetzt gestalteten die Mitglieder der THG-Nachhaltigkeits-AG (Klasse 7 bis 9) die zweite Ausgabe 2019 zum Thema: „Unser Wald – ein richtiger Alleskönner“. Die umweltbegeisterten THG-ler füllten den Innenteil mit Themen wie „Einkaufen ohne Plastik“, Rezepten zur nachhaltigen Eigenproduktion oder einem Bericht über die Fridays-for-Future-Bewegung. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema Plastikvermeidung, zu dem das Kettwiger Gymnasium viele Projekte und Aktionen vorweisen kann.

Vor allem Kettwiger Apotheker unterstützten das Projekt. Sie sparten die Plastiktüten ein und spendeten den Erlös dem THG. Auf dem Instagram Account thg_nachhaltig kann man sich viele der Projekte ansehen.


Von links nach rechts: A. Siepmann (Fachbereichsleitung Umweltamt, Stadt Essen), S. Raskop (GBV 6A, Umweltdezernentin, Stadt Essen), N. Cub (Grafikbüro cub artwork), M. Godau, M. Arnold (Mobilität-Werk-Stadt), C. Koehn (Schulleiter THG), I. Edeler und Dr. K. Behnke (Leitung der Nachhaltigkeits-AG), U. Zeise (Umweltamt, Stadt Essen), Schülerinnen und Schüler der Nachhaltigkeits-AG des Theodor-Heuss-Gymnasium