III: Beratung und Begleitung

1. Diagnose am THG: permanent, koordiniert, kriterienorientiert

Diagnose erfolgt durch:

  • Fachlehrer im Fachunterricht: Beobachtungen und Leistungsmessungen
  • Klassenlehrer bzw. Beratungslehrer, der die Informationsschnittstelle zwischen Lehrern, Schülern und Eltern ist

Koordinierung der Diagnosebeobachtungen auf den Beobachtungskonferenzen und Zeugniskonferenzen (Erprobungsstufe: alle 3 Monate; Jahrgang 7-9: halbjährlich): systematischer Austausch über Fähigkeiten und Leistungen von Schülern. Klarer pädagogischer Schwerpunkt und Beratung über die weitere Schullaufbahn. Vorbereitung der einzelnen Klassenkonferenzen durch den Klassenlehrer.

Diagnosekritierien: fachspezifische Kriterien für folgende Angebote

  • „Individuelle Förderung im Fachunterricht“
  • Bilingualer Zug
  • EF-Kurs Biologie

2. Beratung und Begleitung

Elternsprechtage (halbjährlich zwischen den Zeugnisterminen) und fallbezogene Beratung unmittelbar nach den Zeugnissen.

wöchentliche Sprechstunden durch alle Lehrer (Terminabsprache über Sekretariat)

Klassenlehrer / Beratungslehre als „Lotse“ : Sammelt Informationen, koordiniert Maßnahmen, begleitet Schüler und Eltern durch die Schullaufbahn, führt Beratung an Sprechtagen und ggf. aktuell an Sprechstunden durch.

Grundsätzlich steht jeder Lehrer zur Beratung zur Verfügung

Fachbezogene Beratungsarbeit

  • Bilingualer Zug (RV, NI)
  • CertiLingua Exellenzlabel (WG, TG)
  • Auslandsaufenthalt (Schulleitung)
  • MINT: VF

Beratung in besonderen pädagogischen, psychologischen oder sozialen Situationen:

  • Beratungslehrer (NI, RE)
  • Suchtprävention (GR, SR)
  • psycho-soziale Beratung (WA, KO, NI)

 

3. weitere begleitende Fördermaßnahmen am THG

a. Übergangsmanagement Grundschule (möglichst bruchlose Gestaltung von der Grundschule zum Gymnasium)

Beratungskonferenzen Jg. 5/6 gemeinsam mit GS-Lehrern; jährlich gemeinsame Fachkonferenzen im Bereich Englisch zw. GS und Gym; jährl. Konferenzen der Schulleitungen GS + weiterführende Schule; gemeinsame Info-Veranstaltung GS+weiterführende Schule; gegenseitige Hospitationen von Lehrern GS-Gym im 4. Quartal.)

b. Übergangsmanagement Studium /Beruf

(Berufspraktikum Jg. 9; Auslandspraktikum Jg. 11/12 im Verbindung mit Partner in USA, England, Skandinavien, BeNeLux, Duales Praktikum Uni/Beruf Jg. 11/12 in Verbindung mit ARGE, Schnupperstudium in Kooperation mit UDE Jg. 11)

c. Möglichkeit der Akzeleration der Schullaufbahn

Springen in SI, Überspringen der E-Phase in der Oberstufe), u. a. in Verbindung mit Auslandsaufenthalt.

d. Kooperation mit der Realschule

G8 mit dem hohen, durch verdichtet Lehrpläne vorgegebenem Lerntempo und der verpflichtenden zweiten Fremdsprache ist nicht für jede Schülerin / Schüler geeignet. Daher kooperiert das THG mit der benachbarten Realschule Kettwig: Schüler durchlaufen dort die Sekundarstufe I ganz in Ruhe in 6 Jahren statt 5 Jahren; bei entsprechender Qualifikation können sie anschließend in die Oberstufe wechseln, um dort das Abitur anzustreben. Der 2012 geschlossene Kooperationsvertrag garantiert für geeignete Schüler der Realschule eine Aufnahmemöglichkeit in die Oberstufe des THG.

4. Studien- und Berufsorientierung

a) Diagnose zur Bedarfsfeststellung

Jährliche anonyme Befragungen zu Kriterien wie:
Ausbildung oder Studium (Duales Studium, Fachhochschule, Universität)?, Angestrebte Studienrichtungen bzw. Ausbildungsorte, Schwierigkeiten bzw. wirkungsvolle Hilfen im Prozess der Studien- bzw. Berufswahlorientierung?, Kenntnisse über Zulassungsvoraussetzungen (nc’s) etc.?

In Zeitraum 2009 – 2013 wurden acht anonyme Befragungen am Studien-/Berufsorientierungstag bzw. vor dem Abitur durchgeführt.

Möglichkeit einer Potenzialanalyse durch das Institut für Bildungs- und Karriereplanung thimm (erstmals Juni 2013)
Zum Testen von geistigen Fähigkeiten, Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Kommunikationsvermögen und sozialer Kompetenzen

b) Beratungs- und Begleitungsinstrumente

Ziele: Frühzeitige Unterstützung aller Oberstufenschüler/innen zur persönlichen Klärung von Interessen, Kompetenzen und Zukunftsvorstellungen bzw. Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten

Für die Teilnehmer an der Potenzialanalyse (thimm):
Empfehlung von Studien- und Ausbildungsrichtungen in individuellen Gesprächen unter Teilnahme der Eltern, Entwicklung eines individuellen Fahrplans zur Berufs-/Studienorientierung durch das Institut

Für alle Schüler der Qualifikationsphase I:
Teilnahme am Studien-/Berufsorientierungstag
(jeweils im Januar):

  • Einführungsvortrag „Wege nach dem Abitur“ (ARGE)
  • Workshop zur individuellen Entscheidungsfindung: Interessens- und Fähigkeitstests, Studiengänge und Hochschulen, Zulassungsvoraussetzungen etc.: http://ahherzog.de/Karriere.htm
  • Assessment-Center (in Verbindung mit der Barmer)

Möglichkeit eines Dualen Orientierungspraktikums: 1 Woche im Studiengang freier Wahl an einer Hochschule, 1 Woche Hospitation in ein einem korrespondierenden akademischen Tätigkeitsbereich (seit 2012)

  • Individuelle Beratungstermine durch dieArbeitsagentur Essen im THG

Generelle Informationsmöglichkeiten:

  • Bezug spezifischer Informationen (zu Studienrichtungen, Probestudien, Hochschulinformationstagen und zur individuellen Studien- und Berufsberatung per E-Mail über Lern- und Kommunikationsplattform des THG (Moodle) Kursbereich “Studien- und Berufsorientierung”
  • Wöchentlich aktualisierte Aushänge aktueller Angebote (Tage der offenen Tür, Bildungsmessen, Ausbildungsangebote, Bewerbungstermine etc.: Informationstafel gegenüber R 105

Information und Kontak: Herr Dr. Herzog