Wie lassen sich chemische Experimente sicher, anschaulich und gleichzeitig mit möglichst kleinen Stoffmengen durchführen?
Genau damit beschäftigte sich heute die Chemie-Fachschaft des THG bei einer schulinternen Fortbildung zur Spritzentechnik. Dabei blieb es nicht bei der Theorie: Die Kolleginnen und Kollegen erprobten verschiedene Versuchsaufbauten selbst und tauschten sich darüber aus, wie sich die Methode noch effektiver in den Chemieunterricht integrieren lässt. Bei der Spritzentechnik dienen handelsübliche, medizinische Luer-Lock-Kunststoffspritzen als kleine Reaktionsgefäße. So können insbesondere Experimente mit Gasen kontrolliert, gut sichtbar und mit vergleichsweise geringem Material- und Chemikalieneinsatz durchgeführt werden.
Neben neuen Versuchsideen standen vor allem die praktische Handhabung und der sichere Einsatz im Unterricht im Mittelpunkt. Die gewonnenen Erfahrungen sollen nun direkt in den Chemieunterricht am THG einfließen.
Denn guter Experimentalunterricht lebt auch davon, dass nicht nur Schülerinnen und Schüler immer wieder Neues ausprobieren und
lernen – sondern auch ihre Lehrkräfte.